🚴♂️ Pfingsttour von Cottbus nach Küstrin-Kietz und Seelow
Pfingsten – für viele ein langes Wochenende, für uns eine Gelegenheit, Brandenburg mit dem Fahrrad zu durchqueren. Am Freitagnachmittag ging’s in meiner Heimatstadt Cottbus los. Im Gepäck: nur das Nötigste – ein Mini-Zelt, ein bisschen Proviant und das Gefühl, einfach losrollen zu wollen. Ziel: eine Tour durch Wälder, Seenlandschaften und alte Oder-Städte.
Unsere Route führte uns über Peitz, vorbei an Teichen und alten Industrieanlagen, durch die einsame Liebroser Heide bis nach Goyatz am Schwielochsee. Von dort weiter nach Beeskow, wo wir unser Zelt für die Nacht aufschlugen. Der zweite Tag begann mit der Durchquerung des Schlaubetals, einem Naturparadies mit plätschernden Bächen und stillen Wäldern, bevor wir Frankfurt (Oder) erreichten. Dort trafen wir auf den Oder-Radweg, folgten ihm nordwärts bis Lebus und schließlich bis Küstrin-Kietz, direkt an der polnischen Grenze.
Der dritte Tag begann regnerisch – aber wir hielten Kurs. Von Küstrin-Kietz radelten wir Richtung Westen, durch kleine Dörfer und sanfte Hügellandschaften bis nach Seelow, wo wir am frühen Nachmittag in den Zug stiegen – müde, durchgeweicht, aber voller Eindrücke.
Insgesamt legten wir knapp 160 Kilometer zurück – verteilt auf drei Tage, mit Wind im Gesicht, viel Natur, kleinen Abenteuern und der Erkenntnis, wie schön Brandenburg auf zwei Rädern sein kann.








