Nach dem Trubel in Dubai und dem Glanz von Abu Dhabi zog es uns in eine ganz andere Welt – in die raue, stille Weite des Landesinneren. Unsere selbstorganisierte Wüstentour mit dem Mietwagen führte uns über asphaltierte Straßen, durch felsige Gebirgszüge und sandige Ebenen – bis kurz vor die Grenze zum Oman.
Fahrt ins Herz der Natur
Die Route war atemberaubend: Zunächst noch über gut ausgebaute Straßen, dann immer tiefer hinein in felsige Berglandschaften, die sich dramatisch vor dem klarblauen Himmel erhoben.
Mit jeder Kurve wurde es einsamer – kaum Verkehr, keine Ortschaften, nur Natur und wir. Die Felsen ragten in schroffen Formen in den Himmel und erinnerten mehr an eine Mondlandschaft als an das, was man gemeinhin mit der arabischen Halbinsel verbindet.
Wüste trifft Berge
Je weiter wir Richtung Grenzregion zum Oman fuhren, desto stärker mischte sich das Bild der Landschaft: Die Felsen wurden weicher, Sand übernahm das Terrain, und wir fanden uns inmitten von Dünenfeldern wieder.
Die Straße schlängelte sich durch dieses eindrucksvolle Terrain, und die Zeit schien stillzustehen.
Kamelen auf Augenhöhe
Ein unvergesslicher Moment: Mitten im Nirgendwo begegneten wir einer kleinen Kamelherde. Ohne Zäune oder Führer grasten die Tiere unter schattigen Bäumen, neugierig, aber gelassen.
In dieser Stille, fernab der Städte, wurde klar: Das hier ist das wahre Arabien – pur, unberührt und majestätisch.
Fazit
Unsere individuelle Wüstentour war der perfekte Abschluss unserer Emirate-Reise. Wer die Möglichkeit hat, mit dem Auto bis zur omanischen Grenze zu fahren, sollte das unbedingt tun. Die Kombination aus Fels, Sand, Einsamkeit und Natur bietet ein Erlebnis, das keine geführte Tour bieten kann.
Und manchmal sind es gerade die Wege, auf denen man niemandem begegnet, die am meisten in Erinnerung bleiben.





